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By Bettina Kaltenhäuser

Gilt die Titelblattprämisse "sex sells" auch für politische Publikumszeitschriften? Trifft es zu, dass politische Titelthemen bei Nachrichtenmagazinen den Verkauf hemmen?

Am Beispiel der Jahrgänge 1997 bis 2001 der journal Spiegel, Stern und concentration untersucht Bettina Kaltenhäuser den Einfluss der Titelseitengestaltung politischer Publikumszeitschriften auf ihren Einzelverkauf. a number of Regressionsanalysen ergeben, dass bestimmte Titelseitenmerkmale einen direkten und signifikanten Einfluss auf die Einzelverkaufsauflage haben. Allerdings wirken sich gleiche Merkmale bei verschiedenen Blättern unterschiedlich auf den Verkauf aus. Beispielsweise profitiert der Spiegel von monothematischen Ausgaben, während bei concentration Servicetitelthemen die Nachfrage positiv beeinflussen. Es zeigt sich, dass der Erklärungsbeitrag von Titelblattmerkmalen im Vergleich zu Umweltfaktoren, z.B. Saison und Länge des Verkaufszeitraums, relativ gering ist.

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Die Heft- und Titelseitenfaktoren eingefiihrt werden: Auflagensteigernd wirken dernnach sowohl die Titelthematik (hier: Bericht uber die IAA), als auch Werbeaktionen oder die Heftaufmachung (Zetsche 1986: 109). Zetsches Arbeit ist zum einen bedeutsam, wei 1 verkaufsbeeinflussende Gr6Ben systematisiert und diskutiert werden. Zum anderen geh6rt Zetsche zu den wenigen Autoren, die einen expliziten Versuch unternehmen, die Heft- bzw. Titelseitengestaltung und den Verkauf einer Ausgabe in Beziehung zu setzen.

35 ZusammenJassung Die Zeitschriftenforschung ist schwach entwickelt, das gilt insbesondere fur die hier relevanten Gebiete der visuellen Zeitschriftengestaltung und der Kauferschaftsforschung. In wenigen wissenschaftlichen Studien wurde bislang der Zusammenhang zwischen Titelgestaltung und Einzelverkauf von Pressemedien analysiert. Entsprechende Studien der groBen Zeitschriftenhauser bleiben unverOffentlicht. Bisherige Befunde deuten darauf hin, dass Nachrichtenmagazine von weiblichen Titelpersonen, Fotografien und positiv anmutenden Ausgaben profitieren, wahrend politische Aufmacher titeliibergreifend zu VerkaufseinbuBen fuhren (Kase 1998).

1m Gegensatz zu der umfangreichen Leserschaftsforschung, die den Verlagen Verkaufsargumente gegenfiber Werbungtreibenden liefert, spielt die Kauferschaftsforschung in der Verlagspraxis nur eine geringe Rolle. Die erste Studie fiber die Kaufersituation in den neuen Bundeslandem entstand beispielsweise erst Ende 2002 (Riedl-Klaftke 2003: 14). 74 Diese Systematik bezieht sich nur auf den Einzelverkauf, so dass Leser bzw. Mieter von Lesezirkel-Exemplaren hier ausgeklammert werden. 71 72 32 2 Grundlagen 1m naheliegendsten Fall sind Kaufer und Leser identisch, d.

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